Vom 21.-31. Mai fanden in München und Regensburg die Wertungen für den Bundeswettbewerb Jugend Musiziert statt. Über den Regional- und Landeswettbewerb hatten sich einige unserer Helmholtz-Schülerinnen und Schüler dazu qualifiziert. Alle erhielten bei der großen nationalen Konkurrenz einen Preis. Die Schulgemeinschaft gratuliert von Herzen zu diesem Erfolg und wünscht nur das Beste auf dem weiteren musikalischen Weg.
Im Rahmen einer fünftägigen Exkursion fuhr der Seminarkurs von Frau Jessen und Frau Kleber am Donnerstag, den 21. Mai 2026, nach Stuttgart, um dort an der MUNBW teilzunehmen. Die Model United Nations Baden-Württemberg ist eines der größten deutschsprachigen Planspiele der Vereinten Nationen. Dabei schlüpfen die Schülerinnen und Schüler in die Rolle von Delegierten und diskutieren in Gremien über internationale Politik.
Nach einer Einführung in die Regeln und Abläufe des Planspiels, sowie einer Rede von Susanne Rehm, der Geschäftsführerin der Landesvereinigung für kulturelle Jugendbildung, begann am Freitagmorgen der erste Sitzungsblock. Das Helmholtz war mit sechs Ländern in fünf Gremien vertreten. Die Themenfelder waren dabei breit gefächert und orientierten sich an aktuellen globalen Herausforderungen. Während in der Generalversammlung Reden zum Thema Klimaflüchtlinge gehalten wurden, behandelte man im Sicherheitsrat die Situation im Sudan. Der Menschenrechtsrat befasste sich mit der Menschenrechtslage in Syrien, der Wirtschafts- und Sozialrat diskutierte über Künstliche Intelligenz, Technologietransfer und geistiges Eigentum, und die Umweltversammlung setzte sich mit dem Schutz der Waldökosysteme auseinander.
In den über den Tag verteilten Sitzungsblöcken, wurden zunächst Reden gehalten, mit welchen Delegierte die Standpunkte ihrer Länder erläuterten. Besonders Länder wie China oder USA führten zu kontroversen Diskussionen im Saal.
In informellen Sitzungen schlossen sich anschließend Staaten mit ähnlichen Interessen zusammen, um gemeinsame Positionen abzustimmen und mögliche Lösungsansätze zu erarbeiten. In der Generalversammlung stand dabei insbesondere die Frage eines Schutzstatuses für Klimaflüchtlinge im Mittelpunkt.
Die Diskussionen arteten so stark aus, dass die NGOs mit einer Protestaktion die Aufmerksamkeit wieder auf die Schicksale der Vertriebenen lenken mussten. Dabei wurde der Sitzungsraum wie nach einem Tropensturm verwüstet. Ebenso erging es den anderen Gremien.
Aber auch Gastredner wurden zur Beratung beantragt, die den Sitzungen eine zusätzliche Perspektive verliehen. Neben fachlichen Experten nahmen auch ungewöhnliche symbolische Figuren an den Debatten teil, die die Diskussionen auf kreative Weise bereicherten. So wohnten unter anderem Balu aus dem Dschungelbuch oder Erica Kirk den Sitzungen bei.
Der Prozess wurde dauerhaft von einem Medienteam begleitet. Sie führten Interviews und berichteten über die neuesten Geschehnisse. Jeden Morgen fasste die MUNdaily das Tagesgeschehen zusammen.
Nach zwei bis drei Tagen entstanden die ersten Resolutionsentwürfe. Und endlich nach vielen Änderungsanträgen sowie Korruptionsversuchen, konnten wir am Sonntag in jedem Gremium eine Resolution verabschieden.
Den feierlichen Abschluss der erfolgreichen Konferenz bildete ein Abschlussball. Mit gutem Essen, Musik und Tanz konnte man die Diplomatie hinter sich lassen. So lernte man in den 5 Tagen nicht nur viel über Politik und die Arbeit der UN, sondern vor allem auch viele neue Menschen kennen.
Am Montag, den 8. Juni fand um 19h00 in der Aula des Helmholtz-Gymnasiums das letzte Konzert musikgymnasialer Schülerinnen und Schüler in diesem Schuljahr statt. Es spielten Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis J1! Ein abwechslungsreiches Programm und ein schöner Ausklang des ersten Schultages nach den Pfingstferien. Ein herzliches Dankeschön an die “Musikymnasialen” sowie an die Technik-AG unter der Leitung von Herrn Laßmann.
Preise beim Trinationalen Schüler*innen Wettbewerb für Architektur an die Klasse 7a und 7b
Bei der diesjährigen Preisverleihung des Oscar, dem Trinationalen Architekturwettbewerb, am Montag, den 13.5., im Architekturschaufenster in Karlsruhe, konnten die Schüler*innen der Klasse 7a und 7b den ersten Preis in ihrer Altersklasse und zusätzlich zwei Jury-Preise nach Hause nehmen. Das diesjährige Thema war „Eine Bühne für Geschichten“. Die Schüler*innen des Helmholtz-Gymnasiums entwarfen Freilichtbühnen für die Hildapromenade, um neue offene Kulturräume zu schaffen.
Die Modelle der eingereichten Bühnen sind noch bis zum 5.6.2026 im Architekturschaufenster in der Waldstraße 8 zu besichtigen. Eine weitere Auswahl an Bühnen wird im Foyer der Röntgenstraße 10 in der Schule ausgestellt.
Frau Lumpp überreichte die Urkunden im Beisein der jeweiligen Betreuer Herrn Gröner und Frau Dr. Wolff an Kilian Gschwind (K2, Biologie) sowie Lukas Zhang (Klasse 8, Chemie). Die Schulgemeinschaft gratuliert beiden herzlich zu ihren hervorragenden Leistungen und ihrem besonderen Engagement.
Auf der Grünfläche vor der Christuskirche soll ein PikoPark entstehen. Beim Planungsworkshop am 08.05.2026 im Helmholtz-Gymnasium kamen Bürgerinnen, Vertreterinnen und Vertreter des Gartenbauamts, der Christuskirchengemeinde, des Naturparks Schwarzwald sowie Schülerinnen und Schüler des FreiDay-Projekts zusammen, um Ideen für einen naturnahen Stadtraum in der Kaiserallee zu entwickeln. Besonders hervorgehoben wurde das Engagement der FreiDay-Schülergruppe, die mit einer E-Mail an das Gartenbauamt den Anstoß für das gesamte Projekt gegeben hatte.
Frau Angelika Elsener und Herr Adrian Ballbach vom Gartenbauamt stellten zunächst das Konzept der PikoParks vor: kleine, etwa 400 m² große, aber hochwirksame grüne Rückzugsräume für Mensch und Natur. Gerade in dicht bebauten Stadtteilen könnten solche PikoParks Orte für Austausch, Erholung und gemeinschaftliches Erleben werden. Darüber hinaus erläuterte Herr Ballbach das Prinzip der sogenannten Grünvernetzung. Einzelne naturnahe Flächen, wie z.B. PikoParks innerhalb einer Stadt seien für viele Insekten wie kleine Inseln. Durch diese Vernetzung entstehe langfristig ein ökologisches Netzwerk innerhalb der Stadt, dass die Biodiversität fördert und zugleich das Stadtklima verbessert.
Im Anschluss präsentierten Schülerinnen und Schüler des Helmholtz-Gymnasiums ihre umfangreichen Vorarbeiten aus dem Projektunterricht „FreiDay“. Für die Jugendlichen war es der erste öffentliche Vortrag vor einem größeren Publikum. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es für die Schülerinnen und Schüler ist, sich aktiv in Planungsprozesse einzubringen, ihre eigenen Vorarbeiten vorzustellen und unmittelbar zu erleben, dass daraus konkrete Projekte entstehen, die sie mitgestalten können. Schließlich werden solche Entscheidungen sonst nur von Erwachsenen getroffen, betonten Frida und Mia, aber wir wollen auch unsere Perspektiven auf eine nachhaltige Stadtgestaltung einbringen.
Liam und seine FreiDay Gruppe hatte die Fläche vor der Christuskirche bereits im Vorfeld kartiert und ein mehrwöchiges Monitoring durchgeführt. Dabei wurden Pflanzenarten, Insektenvorkommen, Vegetationsstruktur sowie Nutzung und Belastung der Fläche systematisch erfasst. Die Ergebnisse wurden am Mittwoch, den 06.05., gemeinsam mit dem Geoökologen Michael Bott vom Institut für Botanik und Landschaftskunde besprochen. Besonders deutlich wurde dabei, welche Lebensbedingungen bereits vorhanden sind und welche ökologischen Strukturen noch fehlen.
Auf dieser Grundlage lassen sich gezielt Mikrohabitate entwickeln, etwa Totholzbereiche, Steinhaufen, Sandflächen, Trockenmauern. Genau hier setzten Ella, Mia, Mayla, Nele und Frida an, die sich intensiv mit den Lebensraumansprüchen von Insekten im Sandarium beschäftigte. Ein Sandarium ist eine speziell angelegte, offene Sandfläche, die als Nist- und Lebensraum für bodenbrütende Wildbienen und andere Insekten dient. Viele dieser Arten sind auf ungestörte, lockere Böden angewiesen und bauen ihre Nester direkt im Erdreich. Gleichzeitig benötigen sie nahegelegene Blühpflanzen als Nahrungsquelle, da sie nur kurze Distanzen zwischen Nistplatz und Nahrung zurücklegen können. Die Kartierung zeigte jedoch, dass solche Futterpflanzen auf der Fläche vor der Christuskirche bislang kaum vorhanden sind.
Ergänzend dazu haben zwei weitere Schülergruppen wichtige Bausteine vorbereitet: Jona, Finn und Diar haben gemeinsam mit dem Waldklassenzimmer Karlsruhe ein Insektenhotel gebaut, während Louis, Mika und Gustav Nisthilfen für Vögel, Fledermäuse, Schmetterlinge und Igel entwickelt haben. Ein zentrales Ziel dieser Teilprojekte ist es zu untersuchen, ob solche künstlichen Strukturen in einem naturnah gestalteten Lebensraum tatsächlich benötigt und angenommen werden oder ob die Tiere dort bereits ausreichend natürliche Unterschlupf- und Brutmöglichkeiten finden.
Nach dieser vielseitigen Inputphase und einer kleinen Stärkung ging es in altersgemischten Gruppen in die konkrete Planungsarbeit. In intensiven Diskussionen wurden erste Gestaltungsideen entwickelt und weitergedacht.
Herr Ballbach erläuterte abschließend, wie die eingebrachten Ideen nun Schritt für Schritt in die weitere Planung einfließen sollen. Frau Elsener stellte zudem in Aussicht, dass bereits im Laufe dieses Sommers erste sichtbare Elemente des PikoParks umgesetzt werden könnten. Damit werde aus den Ideen der Schülerinnen und Schüler noch in diesem Schuljahr ein konkreter Beitrag für mehr Natur und Aufenthaltsqualität in der Kaiserallee.
Unsere musikgymnasialen Schüler Lara Eberitzsch (9d) und Julius Dehnen (10b) haben mit großem Erfolg die Aufnahmeprüfung zur renommierten Stiftung “Yehudin Menuhin live music now ” bestanden. Die Schulgemeinschaft gratuliert den beiden herzlich zu dieser beeindruckenden Leistung!
Die Mathematik-Olympiade ist ein jährlich bundesweit angebotener Wettbewerb, an dem über 200.000 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Sie hat eine bis in das Schuljahr 1961/62 zurückreichende Tradition.
Der Wettbewerb erfordert logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und kreativen Umgang mit mathematischen Methoden.
Die Regionalrunde fand dieses Schuljahr am 15. November statt, einem Samstag, an dem interessierte SuS am KIT eine zweistündige Klausur schreiben konnten. Fünf Schülerinnen und Schüler unserer Schule haben sich dieser Herausforderung gestellt und sogar einen Preis erreicht: Kairui Liu (Klasse 6a) und Levin Priemer (Klasse 6d) einen dritten Preis, Yiran Yan (Klasse 8a) einen Anerkennungspreis, Lukas Zhang (8d) einen ersten Preis und Étienne Siegmundt aus der J1 einen 2. Preis. Jetzt kamen endlich die Urkunden an der Schule an. Herr Laßmann freute sich, sie im Beisein einiger Lehrkräfte an die erfolgreichen SuS überreichen zu können.
Die Besten der Regionalrunde wurden zur Landesrunde eingeladen, hierunter waren auch Lukas und Étienne. Sie durften an einem Wochenendseminar teilnehmen, an dem es mathematisch sehr zur Sache ging, und dann im Februar an unserer Schule eine noch schwierigere Klausur schreiben. Lukas erreichte dabei einen großartigen dritten Preis.
Wir gratulieren allen fünf Teilnehmenden ganz herzlich zu ihrem großartigen Erfolg!
Beim Konzert musikgymnasialer Schülerinnen und Schüler am Montag, 04.05 im Großen Saal des Badischen Konservatoriums wussten unsere jungen Künstlerinnen und Künstler zu überzeugen: ob virtuos oder elegisch, sie trafen die richtigen Töne und den Nerv des Publikums, welches nach einer wunderschönen Stunde Musik begeistert und dankbar in den Abend entlassen wurde. Das letzte Konzert des Musikgymnasiums folgt am Montag, 08. Juni in der Aula des Helmholtz-Gymnasiums. Einladungen folgen.
In diesem Jahr konnten wir die hohe Teilnehmerzahl des letzten Jahres sogar noch einmal übertreffen: Wir hatten 123 Teilnehmende, die nun in den nächsten Tagen über ihre Mathematiklehrkräfte eine Urkunde und den diesjährigen „Preis für alle“ bekommen, das Kartenspiel „KänguRudel“.
Die deutschlandweit besten ca. 5 Prozent der Teilnehmenden werden mit Sachpreisen ausgezeichnet; wir haben 22 (!) Schülerinnen und Schüler, die einen Sachpreis erhalten:
die Fünftklässler Nils und Lukas (1. Preis), Emma-Sophie, Frederik, Johann, Adrian (auch ein T-Shirt) und Johanna (2. Preis), Paula, Oskar, Jan, Elia, Friederike und Theo (3. Preis)
die Sechstklässler Maline (3. Preis), Leonardo (T-Shirt für den größten Kängurusprung)
die Siebtklässler Angie und Fenja (2. Preis), Emil (3. Preis)
die Achtklässler Lukas (1. Preis), Ziyi Zoe (3. Preis)
der Neuntklässler Laurenz (3. Preis)
und der Kursstufenschüler Max (J1) (3. Preis).
Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern zu dieser tollen Leistung!