DELF – Félicitations ! 

Wir gratulieren unseren 14 Schülerinnen und 15 Schülern der ehemaligen 10. Klassen zum Bestehen des DELF-Diploms B1 ganz herzlich ! 

Am Montag, 19.01.2026, wurde nunmehr bereits zum sechsten Mal am Helmholtz dieses lebenslang gültige Zertifikat überreicht. 

Alle „diplomierten“ Schülerinnen und Schüler hatten sich im vergangenen Schuljahr der Herausforderung gestellt und nach der schriftlichen Klassenarbeit auch die mündliche Prüfung zur Erlangung des „Diplôme d‘étude en langue française“ erfolgreich abgelegt. 

Text: Ines Steimel

PREISTRÄGER JUGEND MUSIZIERT

Eine Vielzahl von Schülerinnen und Schülern des Helmholtz-Gymnasiums hat am vergangenen Wochenende beim Regionalwettbewerb Jugend Musiziert teilgenommen und sehr erfolgreich abgeschnitten. Es ist immer wieder erstaunlich, welch beeindruckende musikalische Leistungen unsere Schülerschaft neben den schulischen Verpflichtungen bringen. Dazu gratuliert die Schulgemeinschaft sehr herzlich! In den nächsten Wochen werden bei den Regionalwettbewerben im Bereich Landkreis Karlsruhe und anderenorts noch weitere junge Musikerinnen und Musiker unserer Schule antreten. Wir wünschen ihnen viel Erfolg. Allen, die zum Landeswettbewerb weitergeleitet werden eine gute Vorbereitung für die nächste Runde.

Jugend Musiziert Regionalwettbewerb

Johanna Fritz, 5d, Violoncello, 1. Preis mit Weiterleitung

Irene Wang, 6a, Klavier, 1. Preis mit Weiterleitung

Arjen Roblick, 6b, Klavier, 1. Preis mit Weiterleitung

Dominik Bernsee, 6c, Horn, 1. Preis mit Weiterleitung

Eliana Deller, 6d, Violoncello, 1. Preis mit Weiterleitung

Mia Lohner, 6d, Klavier, 2. Preis

Renuka Wolff, 6c, Querflöte, 1. Preis

Aurora Brösicke, 6d, Querflöte, 1. Preis

Mathilda Broder, 6d, Querflöte, 1. Preis

Simon Haas, 7a, Horn, 1. Preis mit Weiterleitung

Letizia Eberle, 7d, Violine, 1. Preis mit Weiterleitung

Josefine Reisch, 7e, Klarinette, 1. Preis mit Weiterleitung

Elisa Stipa, 7e, Violoncello, 1. Preis mit Weiterleitung

Jonathan Winterscheid, 7e, Fagott, 1. Preis mit Weiterleitung

Marlene Henken, 8a, Querflöte, 1. Preis

Corylus Wolff, 8d, Violoncello, 1. Preis mit Weiterleitung

Clara Freymann, 7b, Querflöte, 1. Preis

Emily Liu, 7d, Querflöte, 1. Preis mit Weiterleitung

Selina Wang, 7e, Klavier, 1. Preis

Nikki Vukelic, 9b, Klavier, 2. Preis

Zhang, Guanyue, 9c, Klavier, 1. Preis

Shuronjona Saleh, 9d, Klavier, 1. Preis mit Weiterleitung

Clara Wißmann, 9d, Klavier, 1. Preis mit Weiterleitung

Johanna Hochschild, 10a, Gesang, 1. Preis mit Weiterleitung

Floria Huang, 10a, Klavier, 1. Preis mit Weiterleitung

Anton Bechler, 10b, Horn, 1. Preis mit Weiterleitung

Liubomyr Taranov, 10b, Kontrabass, 1. Preis mit Weiterleitung

Roman Unzer, J1, Klavier, 1. Preis mit Weiterleitung

Ida Wißmann, J1, Klavier, 1. Preis mit Weiterleitung

Julian Korn, J2, Gesang, 1. Preis mit Weiterleitung

Vanessa Stößer, Klavier, 1. Preis mit Weiterleitung (Duo)

Vanessa Stößer, Klavier, 1. Preis (solo)

(die Informationen basieren auf den Ergebnisveröffentlichungen von Jugend Musiziert; es herrscht kein Anspruch auf Vollständigkeit. Bitte melden Sie gerne Fehler oder fehlende Informationen direkt an aufenanger@hg-ka.de)

„Wie eiskalt ist dies’ Händchen…“ 

Wer jetzt glaubt, dass dies etwa ein Schülerzitat nach einem erlebnisreichen Wintersporttag sei, liegt leider völlig falsch. Denn das Händchen gehört zu Mimi und es ist Rodolfo, der es berührt und der erschüttert den ungesunden Zustand seines Gegenübers feststellen muss. Den Kennern – und dazu gehören nun auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8d – ist spätestens jetzt klar: Wir sprechen von Giacomo Puccinis Meisterwerk „La Bohème“. Gemeint sind damit die Künstler, die sich im 19. Jahrhundert in Paris niedergelassen haben, ständig in Armut und widrigen Verhältnissen lebten, dafür aber völlig ungebunden und frei ihren Künsten nachgingen. Und in diese Opern-WG aus einem Musiker, einem Philosophen, einem Maler und einem Poeten (eben jenem Rodolfo) platzt nun unvermittelt Mimi hinein, eine junge Nachbarin, die um Feuer bittet, um ihre Kerze wieder anzuzünden. In der Oper geht es – allein schon aus aufführungstechnischen Gründen – ja immer recht schnell mit dem Verlieben und so erleben Mimi und Rodolfo zwar einen rauschenden Abend auf den Straßen des Quartier Latin, verlieren sich aber kurze Zeit später auch wieder, weil Rodolfo für Mimis tuberkulöse Erkrankung keine Verantwortung übernehmen will. Man trifft ein letztes Mal zusammen und Mimi stirbt.  

Eine von den Musikprofil-SchülerInnen im Unterricht selbst erarbeitete Personenkonstellation klärte im Vorfeld den Inhalt. Wie geschickt, differenziert und flexibel Puccini hier mit Leitmotiven (für Personen und Personengruppen, für Orte, für Intentionen) arbeitet, entdeckten sie bei der Analyse verschiedener Klang- und Notenbeispiele. So wird dann auch nachvollziehbar, wie sich fast das gesamte 4. Bild aus lauter musikalischem Material aus dem 1. Bild speist. Eine Ouvertüre gibt es nicht, teilweise finden Liebesduett und Pärchenstreit zeitgleich auf der Bühne statt und man erlebt auch die Orte und Geräusche der Handlung als Zuschauer sehr realistisch mit, kurz: Wir werden Zeugen eines typischen Werkes aus der Phase des sogenannten „Verismo“. 

Ulrich Peters’ Inszenierung am Badischen Staatstheater Karlsruhe, die die SchülerInnen am 17. Januar 2026 (in Begleitung von Frau Rombach und Herrn Fessler) bei einer Aufführung erlebten, stand offenbar ganz in der Tradition eines Franco Zeffirelli (MET, New York) oder eines Götz Friedrich (Deutsche Oper Berlin), die sich optisch stark an der Zeit der Handlung (also der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts) orientierten. So entstand auch in Karlsruhe ein Bühnenbild mit viel Liebe zum Detail und mit faszinierenden Spiel-Räumen für das wunderbare SängerInnen-Ensemble und die Chöre. 

Das alles lässt uns aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Oper furchtbar endet. 

Glaubt man Rodolfo, so bleiben er und Mimi aber dennoch unsterblich, denn er sagt über sie beide: „Ich bin der Poet, sie ist die Poesie.“ Und da wird’s uns allen – und sei es draußen noch so frostig – doch wieder warm ums Herz, nicht wahr? 

Achim Fessler, Januar 2026 

Stärkepause

Immer mittwochs gibt es seit einigen Wochen die “Stärkepause” mit Julia Meeh, der Schulsozialarbeiterin der Schule. Zu Beginn der ersten Pause trifft man sich im SMV Raum unterm Dach. Es geht um einen Moment des Durchatmens im stressigen Schulalltag. Mit einer Traumreise in einer gemütlichen Atmosphäre auf der Couch oder auf Yogamatten kann jeder und jede zur Ruhe kommen und neue Kraft schöpfen. Die Stärkepause wurde ins Leben gerufen, nachdem in einer Umfrage der SMV im letzten Schuljahr der Wunsch von Schülerinnen und Schülern nach einem Angebot in den Pausen geäußert wurde. Der Schulsprecher, Joscha Brandl, und Julia Meeh haben sich dann dieses Konzept überlegt. Ab sofort soll es auch eine “Stärkepause spezial”, geben: noch mehr Zeit, um den stressigen Phasen des Schulalltags zu begegnen. 

Musikgymnasiale

Musik auf hohem Niveau – Musikgymnasiale konzertieren im Badischen Konservatorium

Wer am vergangenen Montag, 12. Januar, beim Konzert des Musikgymnasiums im Konzertsaal des Badischen Konservatoriums anwesend sein konnte, wurde nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil: die sieben jungen Musikerinnen und Musiker aus den Klassenstufen 5 bis J2 spannten in ihrer Werkauswahl einen großen musikhistorischen und stilistischen Bogen von der Klassik bis in die Moderne mit Stücken aus Jazz und Pop. Das sehr unterhaltsame Programm wurde auf künstlerisch ausgesprochen hohem Niveau performt. Vielen Dank an das Badische Konservatorium, vertreten durch seinen stellvertretenden Leiter Sebastian Waldeck, den tollen Interpreten und dem Auditorium für sein Kommen. Das nächste Konzert findet am 4. Mai ebenfalls im Badischen Konservatorium statt. Allen Schülerinnen und Schülern, die in den kommenden Wochen bei der ersten Runde des Wettbewerbs Jugend Musiziert antreten, wünscht die Schule viel Erfolg!

Dr. Stephan Aufenanger

Erfolgreiche Rezertifizierung MINT-EC 

Wir freuen uns, dass das Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe die Rezertifizierung im nationalen Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC sehr erfolgreich bestanden hat. Seit 2013 ist unsere Schule Teil dieses bundesweiten Netzwerks und wurde nun erneut bis 2030 rezertifiziert. Das Helmholtz-Gymnasium gehört zu den 348 MINT-EC-Schulen deutschlandweit, die das Excellence-Label tragen dürfen. Diese Auszeichnung bestätigt unser großes Engagement für eine exzellente Förderung in Bereich der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). 

Im Rahmen der Rezertifizierung wird intensiv geprüft, ob alle Voraussetzungen für diese hochwertige Auszeichnung weiterhin erfüllt sind. Dieser Prozess stellt hohe Anforderungen an die schulische Arbeit und umfasst unter anderem die Bereiche Unterrichtsqualität, Förderkonzepte, Wettbewerbsbeteiligungen, Öffentlichkeitsarbeit sowie die Vernetzung innerhalb des MINT-EC-Netzwerks. 

Im Rahmen der Begutachtung wurden insbesondere die Erprobung der Helmholtz-Science-Night sowie das innovative MINT-AG-Konzept der Helmholtz-Science-Street und die rege Teilnahme an MINT-Wettbewerben positiv hervorgehoben. 

In der Bewertung des MINT-EC-Netzwerks heißt es weiter: 
Außerdem haben Sie auch die Spitzenförderung vorangebracht durch gezielte Teilnahmen an Wettbewerben. Besonders hervorzuheben ist hier Jugend forscht. Aber auch allen anderen Teilnehmer*innen gratulieren wir sehr herzlich, denn die Schüler*innen des Helmholtz-Gymnasiums nehmen an zahlreichen Wettbewerben im MINT-Bereich teil und erzielen Erfolge“. 

Ein zentraler Bestandteil als MINT-EC Schule ist die Vergabe des MINT-EC-Zertifikats, das Schülerinnen und Schüler zusätzlich zum Abitur erwerben können. Es dokumentiert herausragende Leistungen im MINT-Bereich undgenießt auf Grund der guten Vergleichbarkeit über die Bundeländergrenzen hinweg und des hohen Niveaus großes Ansehen bei Hochschulen, Universitäten, Stiftungen und Unternehmen. Die Begutachtung hebt hervor, dass das Helmholtz-Gymnasium regelmäßig Zertifikate vergibt und sich aktiv an der Evaluation des MINT-EC-Zertifikats beteiligt. 

In der Beurteilung des MINT-EC-Netzwerks heißt es außerdem: 
„Das Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe zeigt in der Netzwerkarbeit ein sehr hohes Maß an Initiative mit allen Zielgruppen. Auch regional tauschen Sie sich regelmäßig und sehr erfolgreich mit anderen MINT-EC-Schulen aus und schaffen dadurch einen Mehrwert für alle Beteiligten. Das begrüßen wir sehr! Das Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe ist eine profilierte und außerordentlich engagierte Schule des MINT-EC-Netzwerks.“ 

Die erfolgreiche Rezertifizierung bestärkt uns in unserem eingeschlagenen Weg und motiviert uns, auch künftig eine exzellente und zukunftsorientierte MINT-Bildung anzubieten. 

Weitere Informationen zu unserem MINT-Konzept und unseren MINT-EC-Aktivitäten finden Sie unter den Links zu unserer Homepage. 

Dr. Doris Wolff 

Abteilungsleiterin MINT 

„Knusper, knusper, Knäuschen…“ 

Allein schon diese wenigen Worte genügen, um vielen von uns ins Gedächtnis zu rufen, worum es dabei denn geht, so berühmt ist das Märchen. Die meisten von uns kennen die „Hänsel und Gretel“-Fassung der Gebrüder Grimm. Das war auch bei den Schülerinnen und Schülern der Klasse 5a so. Umso interessanter war es dann, die zahlreichen Änderungen zu entdecken, die Engelbert Humperdinck für seine gleichnamige Kinderoper vornahm: Da gibt es beispielsweise Figuren, wie das Sandmännchen oder Taumännchen, die in der Grimmschen Fassung fehlen und da wird Gretel nicht als schüchternes, verunsichertes Mädchen, sondern als die reifere, vernünftigere und selbstbewusstere große Schwester Hänsels dargestellt (was für das 19. Jahrhundert, in dem die Oper entstand, durchaus erstaunlich ist). Im Musikunterricht blieben wir aber nicht beim Inhalt stehen, sondern lernten auch den berühmten „Abendsegen“ kennen und analysierten, mit welchen musikalischen Mitteln Humperdinck das Stück gestaltete, sodass es wirklich nach einem besinnlichen Gebet und nicht etwa nach einem wilden Freudentanz klingt. Außerdem wissen die Schülerinnen und Schüler nun auch, was man unter einer „Hosenrolle“ versteht. 

Gut vorbereitet waren wir nun, zusammen mit den Klassenlehrerinnen, Frau Brown und Frau Tomaschewski, sowie dem Musiklehrer, Herrn Fessler, darauf gespannt, wie die Aufführung im Badischen Staatstheater Karlsruhe inszeniert werden wird.  

Da es sich bei den Darstellenden (also auch bei den Kinder-Figuren Hänsel und Gretel) natürlich um erwachsene Musikprofis handelt, wurden Tische und Stühle im Zuhause übergroß dargestellt. Die Eltern wiederum liefen auf in den Kostümen versteckten Stelzen, sodass die Größenverhältnisse zwischen Erwachsenen und Kindern im Stück wieder stimmten. Für die Szenenwechsel machte sich das Theater seine Drehbühne zunutze, die auch dafür eingesetzt wurde, das Verirren Hänsels und Gretels im Wald plastisch darzustellen. Spektakulär war dann der Flug der Hexe auf ihrem Besen hoch und quer über die ganze Bühne.  

Dass sich im Anschluss an die Vorstellung einige Hauptdarsteller in ihren Kostümen für Fotos im Foyer zur Verfügung stellten, wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Und so entstand das Foto, das in der letzten Reihe die Protagonisten zeigt (v. l. n. r.): Mutter, Hänsel, Gretel, Vater. Im Vordergrund ist die Klasse 5a zu sehen. 

Begeisternd und bereichernd ging ein Nachmittag im Staatstheater zu Ende und während Frau Tomaschewski im Deutsch-Unterricht zum Thema Märchen Verbindungen nutzt, werden wir in der Nachbesprechung im folgenden Musikunterricht dann über das eine oder andere „Knäuschen“ – hier im Sinne von Besonderheit – dieses schönen Opernbesuchs noch in den Austausch kommen. 

Achim Fessler, Januar 2026 

Weihnachtsoratorium in der Stadtkirche

Kooperation des Kammerchores mit Cantus Juvenum Karlsruhe

In Kooperation mit der Singschule Cantus Juvenum führte der Kammerchor die zweite Kantate des Bach’schen Weihnachtsoratoriums am Samstag vor Weihnachten in der komplett ausverkauften Stadtkirche Karlsruhe auf. Umrahmt von den Kantaten 1 und 3, welche von den Chören von Cantus Juvenum wunderschön vorgetragen wurden, war der Kammerchor als Gast für den pastoralen zweiten Teil verantwortlich, als Zugabe sangen alle Chöre gemeinsam den Schlusschor der VI. Kantate. Seit vielen Jahren gibt es immer wieder kleine und größere Kooperationen zwischen der Singschule und dem Kammerchor: Workshops mit renommierten Vokalensembles, gemeinsame Konzerte, Treffen bei Wettbewerben. Dass das so ist, nimmt nicht Wunder, singen doch viele Schülerinnen und Schüler des Helmholtz-Gymnasiums in den Ensembles der Singschule. Der Kammerchor ist sehr dankbar, zu diesem tollen Projekt eingeladen worden zu sein. Es hatte, abgesehen von dem musikalischen Erlebnis, auch etwas von einem großen Familienfest: so sangen ehemalige Mitglieder des Kammerchores Solistenpartien (Lukas Siebert, Evangelist; Katharina Bierweiler, Sopran), viele Mitglieder des brillant aufspielenden Karlsruher Barockorchesters sind Eltern (ehemaliger) Schüler oder gar selbst noch bei uns angehende Abiturienten (Anna-Mai Johannsen und Charlotte Mac-Carty, Barockoboe), dazu haben sich viele ehemalige Sängerinnen und Sänger, die sowohl Mitglied von Cantus Juvenum als auch des Kammerchores waren, zu diesem Event ein Stelldichein gegeben. In vielerlei Hinsicht also ein wirkliches Highlight, das es so in der Historie des Kammerchores bisher nicht gab. Herzlichen Dank an Kantor Peter Gortner und der Geschäftsführung von CjK, Dr. Violetta Schneider für die Idee, das Vertrauen und die herrliche Umsetzung. 

Dr. Stephan Aufenanger

Weihnachtsgottesdienst

Am Freitag, den 19. Dezember 2025, war es um 8 Uhr wieder so weit. Die Religionsfachschaft lud zum Gottesdienst in die Altkatholische Kirche ein.
Ein tolles Programm mit dem Motto “Let your light shine”, ein wahrlich schöner Abschluss des Kalenderjahres 2025.

Ein herzliches Dankeschön an alle Schülerinnen und Schüler, Franziska Kopf, Christina Küchel, Achim Fessler, Nadine Blesse, Amrei Greilach und die Technik-AG, die zum Gelingen des Gottesdienstes beitrugen.

Klimaneutrale Schule

„Klimaneutrale Schule“: Das Helmholtz-Gymnasium macht mit! 

Mit spannenden Vorträgen, Fortbildungen und Projekten engagiert sich unsere Schule aktiv für den Klimaschutz. 

Fortbildungen und Vernetzung 

  • 18. und 19. November: Herr Weitner nahm an einer zweitägigen Hausmeisterschulung der HGE  (Hochbau und Gebäudewirtschaft) teil. Dort standen Energiemanagement, Gebäudeeffizienz und energiesparende Heizungseinstellung auf dem Programm. 
  • 20. November: Frau Dr. Wolff vertrat unsere Schule beim Netzwerktreffen „Klimaneutrale Schule“ am Max-Planck-Gymnasium. Der Austausch mit anderen Schulen liefert wertvolle Impulse für zukünftige Projekte zur Energieeinsparung. 

Wissenschaft trifft Schule – Expertenvorträge im Seminarkurs Nachhaltigkeit 

Am 3. Dezember unterstützte das Programm „Klimaneutrale Schule“ den Seminarkurs Nachhaltigkeit mit einem Expertenvortrag des Diplom-Geologen B. Potthoff zum Thema Geothermie
In seinem Vortrag spannte er einen Bogen von den Grundlagen der Erdwärme über moderne Nutzungskonzepte bis hin zu Risiken. Potthoff erklärte verständlich, wie Geothermiekraftwerke funktionieren, welche Rolle geologische Strukturen spielen und weshalb Erdwärme als nahezu unerschöpfliche Energiequelle gilt. Dabei verschwieg er auch die Risiken nicht. Ein anschauliches Beispiel für die Risiken geothermischer Bohrungen lieferte 2007 der Vorfall in Staufen im Breisgau: Durch das Aufquellen von Anhydritgestein im Untergrund entstanden Spannungen, die zu Rissen in den Häusern führten. 

Mithilfe anschaulicher Experimente demonstrierte Potthoff, wie Fracking, Bohrtechniken oder Gesteinsreaktionen im Untergrund funktionieren. Komplexe Zusammenhänge, komplizierte Formeln sowie physikalische, technische und geologische Prozesse wurden für die Schülerinnen und Schüler durch anschauliche Experimente greifbar und nachvollziehbar.  

Am 10. Dezember folgte ein weiterer Vortrag von Herrn Potthoff – diesmal zum Thema Plastik. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren mehr über unterschiedliche Kunststofftypen, deren Einsatz in Verpackungsmaterialien und die mitunter erschreckend langen Zersetzungszeiten. 

Wir freuen uns schon auf den 12.01.2026, wenn das Fahrradkino startet. Ein weiteres spannendes Projekt im Rahmen der „Klimaneutralen Schule“. Dann sind gleich zwei 10er NWT-Lerngruppen sowie der Basiskurs NWT in J1 beteiligt. 

Text und Fotos: 
Dr. Doris Wolff 

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