Juniorwahl

Juniorwahl zur Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg

Die Juniorwahl ist ein bundesweites Schulprojekt des gemeinnützigen und überparteilichen Vereins Kumulus e.V., das jungen Menschen die Möglichkeit gibt, Demokratie hautnah zu erleben. Im Rahmen der Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg erhielten Schülerinnen und Schüler die Chance, sich aktiv mit politischen Prozessen auseinanderzusetzen und ihre Stimme abzugeben – genau wie bei einer echten Wahl.

In der Woche vom 02. – 06. März hatten alle Schüler:innen der Klassen 7 bis 12 die Möglichkeit im Keller des Hauptgebäudes ihre Stimme abzugeben. Insgesamt waren somit 670 Schüler:innen wahlberechtigt und die Wahlbeteiligung lag bei phantastischen 89,40%. Eng getaktet durchliefen alle 30 Klassen/ Kurse den Wahlakt und erfreulicherweise gab es nur einen verschwindend geringen Anteil an ungültigen Stimmen.

Nach der Auszählung am Freitagnachmitttag warteten alle gespannt auf die am Sonntag ab 18 Uhr veröffentlichten Wahlergebnisse. Am Helmholtz wurden die GRÜNEN (42,3%) mit Abstand stärkste Partei. Hierbei unterscheidet sich das Ergebnis unserer Schülerschaft vom Gesamtergebnis der Juniorwahl in Baden-Württemberg deutlich. In BW haben die GRÜNEN bei der Juniorwahl 18,9% erreicht und Wahlsieger wurde die CDU mit 20,8%. Die CDU kommt am Helmholtz hingegen nur auf 13,2%. Im Vergleich zu den tatsächlichen Wahlergebnissen haben es die LINKE sowie VOLT am Helmholtz in den Landtag geschafft; die AfD und FDP haben den Einzug hingegen knapp verpasst. Generell würden nach den Ergebnissen der Juniorwahl in Baden-Württemberg sechs Parteien im Landtag vertreten sein; nach dem Helmholtz-Wahlergebnis sogar sieben.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen 30 Wahlhelfer:innen, die sich mit großem Engagement für die Durchführung der Juniorwahl eingesetzt haben. Besonders Leo Becker ist namentlich hervorzuheben, da sie die Organisation der Wahlwoche federführend übernommen hat. Ohne eure Unterstützung wäre dieses Projekt nicht möglich! Euer Einsatz zeigt, wie wichtig es ist, junge Menschen für Demokratie zu begeistern und sie auf ihre Rolle als mündige Bürger:innen vorzubereiten.

Die Juniorwahl ist eine einzigartige Gelegenheit, Demokratie nicht nur zu lernen, sondern aktiv zu gestalten. Sie stärkt das Bewusstsein für die Bedeutung von Wahlen und zeigt, dass jede Stimme zählt. Bei der nächsten Wahl (voraussichtlich 2029 zum Europäischen Parlament und zum Bundestag) wird das Helmholtz mit Sicherheit wieder den Gang zur Wahlurne beschreiten.

Ein herzliches Dankeschön an alle Wahlhelferinnen und Wahlhelfer… ein tolles Team!

Junge Kapelle

Sensationelles Konzert der Jungen Kapelle Karlsruhe – mit einem fulminanten Konzert begründete sich am Sonntag im großen Haus des Badischen Staatstheaters mit rund 250 musizierenden Kinder und Jugendlichen des Helmholtz-Gymnasiums und des Badischen Konservatoriums die sogenannte Junge Kapelle Karlsruhe. Vor ausverkauftem Haus und unter der Leitung von GMD Georg Fritzsch präsentierten sich die Mitglieder aller Helmholtz-Orchester sowie der Sinfonietta des Badischen Konservatoriums. Ein durch und durch gelungener Abend, der mit stehenden Ovationen endete.

Tag der Offenen Tür 2026

Ein herzliches Dankeschön an alle Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern, die dazu beigetragen haben, dass der Tag der Offenen Tür so gut angekommen ist.

Bilder: Simon Heinz

Silas Hauck

siegt bei „Jugend forscht“ – jetzt geht’s zum Landeswettbewerb!

Silas Hauck (19) vom Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe hat beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Pforzheim den 1. Preis gewonnen und damit den Regionalsieg in der Kategorie Biologie. Damit hat sich Silas für den Landeswettbewerb „Jugend forscht“ an der Hochschule Aalen Ende März qualifiziert.  

Er präsentierte sein Projekt MycoRice, das er am Max-Rubner-Institut Karlsruhe gemeinsam mit seiner Teampartnerin Amaia Rodman (18) vom Heisenberg-Gymnasium Ettlingen realisierte. Das Projekt zielt darauf ab, den Proteingehalt von Reis durch das Anzüchten von Schimmelpilzen im Vergleich zu unbehandeltem Reis zu erhöhen. Die Proben wurden mithilfe von Rasterelektronenmikroskopie (REM), Bradford-Assay und SDS-PAGE ausgewertet.

Wir wünschen für den Landeswettbewerb viel Erfolg und drücken die Daumen!

Text: Dr. Doris Wolff,  Bild: Anke  Richert

Emelie Wacker

Emelie Wacker aus der 6d setzte sich beim Stadtentscheid West des Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels gegen elf weitere Schüler und Schülerinnen durch!

Trotz großer Aufregung blieb sie souverän und las großartig eine Passage aus Roald Dahls „Mathilda“. Besonders beeindruckt hat sie das Publikum beim Lesen des Fremdtextes. Sie konnte eine wunderbare Atmosphäre erzeugen und die Jury hätte meinen können, sie kenne das Buch bereits!

Wir wünschen ihr viel Erfolg beim Kreisentscheid in Baden-Baden!

Text: Sandra Jehle

Erfolgreicher Start

bei der Internationalen Junior Science Olympiade


Lukas Zhang 8d und Max Rekett 7c haben die erste Runde der Internationalen Junior Science Olympiade (IJSO)mit Bravour gemeistert!

Die IJSO ist ein bundes- und weltweit ausgetragener Wettbewerb für naturwissenschaftlich besonders interessierte Schülerinnen und Schüler unter 16 Jahren. Spannende Experimente, kreative Lösungen und die Freude am Experimentieren stehen dabei im Vordergrund.

In der ersten Wettbewerbsrunde stellten sich Lukas und Max vielfältigen praktischen und theoretischen Herausforderungen. Mit wissenschaftlicher Sorgfalt und viel Engagement bearbeiteten sie Aufgaben, die alle unter der Überschrift Vorsicht giftig standen:

  • Pflanzenphysiologie & Umweltgifte: Die beiden Jungforscher untersuchten experimentell, wie Kresse unter verschiedenen Salzkonzentrationen wächst und welche Auswirkungen Salzstress auf Keimung und Wachstum hat. Außerdem untersuchten sie wie sich Kupfersalze in Böden verhalten?
  • Löslichkeit & Körpergifte: Ob ein Stoff in unserem Körper schädigend wirkt, hängt von der Menge ab, die wir davon aufnehmen und verstoffwechseln. Einige Vitamine zum Beispiel sind in bestimmten Konzentrationen lebensnotwendig, in erhöhten Konzentrationen potentiell schädlich. Am Beispiel ihrer Löslichkeit fanden sie experimentell heraus, wie Vitamine vom Körper aufgenommen werden und was das für unsere Ernährung sowie Nahrungsergänzung bedeutet.
  • Physik & Technik: Mit handwerklichem Geschick konstruierten sie ein funktionstüchtiges Katapult und setzten sich mit den physikalischen Grundlagen von Energieübertragung und Flugbahnen auseinander. 

Die Bandbreite der Aufgaben zeigt: Bei der IJSO geht es nicht nur um Fachwissen, sondern um das vernetzte Denken zwischen Biologie, Chemie und Physik.

Inzwischen haben Lukas und Max bereits die nächste Hürde genommen: Beide haben erfolgreich an der zweiten Runde, der anspruchsvollen Quizrunde, teilgenommen. Dort durften sie in einem 45-minütigen Multiple-Choice-Test 24 Aufgaben aus Bereichen der Biologie, Chemie und Physik lösen.

Das Helmholtz-Gymnasium ist stolz auf das Engagement und die Leistungen seiner beiden Nachwuchswissenschaftler und wünscht Lukas und Max weiterhin viel Erfolg für den weiteren Wettbewerbsverlauf!

Text: Dr. Doris Wolff

Jana Bojanowski

Stipendiatin bei „Deutsche Stiftung Musikleben“

Unsere musikgymnasiale Schülerin Jana Bojanowski hat am vergangenen Wochenende in der Musikhochschule Lübeck beim Wettbewerb DMIIF am Violoncello überzeugt und sich als somit als Stipendiatin qualifiziert. Sie erhält als Leihgabe ein sehr wertvolles J.B. Vuillaume Cello von 1845 aus Paris. Auch unser Schüler Simeon Arestov (Klasse 10b, Violoncello)  ist bei der „Deutsche Stiftung Musikleben“ Stipendiat. Beiden Musikern unsere herzlichen Glückwünsche und viel Freude mit ihren Instrumenten!

Aktuelle Stipendiat:innen – Deutsche Stiftung Musikleben

… als Römer!

Kabarettist Björn Puscha zu Gast an unserer Schule 

Am Montag, dem 2. Februar 2026, besuchte der Kabarettist Björn Puscha unsere Schule, um den Schülerinnen und Schülern der Lateinkurse der Klassenstufen 6 bis 12 das Leben in der römischen Antike anschaulich näherzubringen.

 Im 2. Block fand das amüsante Programm „Schlechte Karten für Jupiter“ für die 6. und 7. Lateinklassen statt. Am Anfang erzählte Björn Puscha uns etwas über sein Leben und wie sein Interesse für die lateinische Sprache geweckt wurde. Er entschied sich für die Schule mit dem Schwerpunkt Latein, da es dort deutlich mehr Mädchen als Jungen gab 😊. Nachdem er einen eleganten Übergang zu seinem Theaterstück gefunden hatte – er wurde vom Olympiapark in München bei einem Gewitter in den Olymp zu Jupi „gebeamt“ – verkleidete er sich nach einer kurzen Pause als Römer. Im ganzen Theaterstück sprach er alle Rollen selbst mit verschiedenen Stimmen. Die Geschichte handelte von ihm, wie er an dem Tag von Cäsars Ermordung (15. März 44 v. Chr.) vom Olymp ins alte Rom reiste. Immer wieder wies er uns auf spannende Fakten über die Römer hin.  Außerdem begab er sich in seinem Kabarett zum Circus Maximus, wo er Zeuge eines spannenden Wagenrennens wurde, in dem seine favorisierte Partei gewann.

Es war ein schönes Erlebnis mit viel Humor. Dies alles konnte nur mit Hilfe der  Technik – AG stattfinden. Vielen Dank!

Katharina Bradneck und Pauline Schlatter (6b)

In der zweiten Vorstellung, die für die Mittel- und Oberstufe organisiert wurde, konzentrierte er sich vor allem auf die Zeit um 44 v. Chr. und damit auf die Geschichte Gaius Julius Caesars. Zu Beginn des Programms berichtete Puscha jedoch zunächst humorvoll von seiner eigenen schulischen Laufbahn im Fach Latein. Diese habe in der 11. Klasse mit der Note fünf geendet, was ihn jedoch nicht daran hinderte, seinem Cousin erfolgreich Nachhilfeunterricht zu geben und durch sein späteres Lateinstudium an der Universität München schließlich doch noch zum Experten zu werden.
Im weiteren Verlauf zeigte er typische Kleidung der Römer und schlüpfte dafür sogar selbst in eine Toga. Außerdem nahm er das Publikum in einem unterhaltsamen Rollenspiel mit zu einem Wagenrennen im Circus Maximus sowie zur Ermordung Caesars. Zum Abschluss beantwortete er geduldig die Fragen der Schülerinnen und Schüler.

Insgesamt war sein „Latein-Kabinett“ eine interessante und abwechslungsreiche Vorstellung, die die römische Geschichte lebendig vermittelte und eine willkommene Ergänzung zum regulären Unterricht darstellte.

Wir danken Björn Puscha für sein „Latein-Kabinett“ und Frau Ladehof für die Organisation der Veranstaltung.

Bericht von: Marla Diez, Marlene Boës und Shuronjona Saleh Klasse 9d

Karlsruhe, den 12.Feb. 2026

Bundesverfassungsgericht

Besuch beim Bundesverfassungsgericht (9b) 

Am Mittwoch, dem 11. Februar, sind wir mit unserer Klasse sowie Frau Kleber und Frau Haslinger zum Bundesverfassungsgericht gegangen. Zuerst wurden wir am Eingang von Polizisten kontrolliert. Dort mussten wir unsere Ausweise vorzeigen und unsere Taschen wurden durchsucht.

Danach führte uns ein wissenschaftlicher Mitarbeiter einer Richterin durch das Gebäude. Zuerst zeigte er uns eine Wand mit den Bildern der ehemaligen Richterinnen und Richter. Anschließend sahen wir uns im ersten Stock ein Video an, in dem erklärt wurde, wie das Bundesverfassungsgericht arbeitet und wie es aufgebaut ist.

Das Gebäude des Bundesverfassungsgerichts ist sehr offen gestaltet und besteht zu einem großen Teil aus Glas. Dadurch kann man von außen gut in das Innere des Gebäudes sehen. Diese transparente Bauweise soll zeigen, dass das Gericht bürgernah und offen für die Bürgerinnen und Bürger ist.

Danach wurden uns die Gemälde der Präsidentinnen und Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts gezeigt, denn jede Präsidentin und jeder Präsident darf sich am Ende der Amtszeit von einer Künstlerin oder einem Künstler porträtieren lassen.

Anschließend gingen wir in den zweiten Stock und schauten uns den Saal für mündliche Verhandlungen an. Dort machten wir auch Bilder vor dem großen Bundesadler aus Holz. Danach gingen wir wieder nach unten und wurden in die Bibliothek geführt. In die Bibliothek selbst durften wir zwar nicht hinein, aber im Flur davor gab es eine kleine Ausstellung mit Geschenken von befreundeten Landesgerichten. Unter den Geschenken befanden sich auch zwei kleine Eisbärenfigurenaus Kanada, die dem Bundesverfassungsgericht überreicht wurden. Das war sehr interessant.

Außerdem gab es eine weitere Ausstellung über die Entstehung und die Entwicklung des Bundesverfassungsgerichts. Danach führte uns der wissenschaftliche Mitarbeiter noch in einen Besprechungsraum, in dem normalerweise Sitzungen stattfinden. Auch dort hingen weitere Gemälde der Präsidentinnen und Präsidenten.

Zum Schluss durften wir dem Mitarbeiter noch einige Fragen stellen, bevor wir wieder zum Ausgang gingen.

Text: Carla Schmidt, Mia Takada und Arthur Stab

Bilder: Lena Kleber

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