Wichtige Links


Mittagstisch

In diesem Jahr neu ist der Caterer unserer Mensa: SAUDER CATERING, der das Mittagessen täglich frisch bei uns anliefert.

Bestellt werden kann auf folgender Internetseite:
www.helmholtz-gymnasium-ka.inetmenue.de

Informationen zu Anmeldung und Bezahlung sind hier zu finden.



Mint-ec

Das Helmholtz-Gymnasium gehört zum MINT-ec-Netzwerk. Näheres finden Sie bei Bildungsangebote > MINT-ec und auf www.mint-ec.de.






Helmholtz Moodle

Hier geht es zu unserer Moodleseite.




„Berufs- und Studienorientierung“

Auf dieser Homepage findet man unter anderem wichtige Informationen zur Berufs- und Studienwahl in Karlsruhe.

www.karlsruher-weg.de



 


Kontaktdaten

Helmholtz-Gymnasium

Kaiserallee 6
76133 Karlsruhe

Telefon & Fax:

Tel. 0721 / 133 4518
Fax. 0721 / 133 4979


E-Mail:

info@helmholtz-karlsruhe.de


Neben dem Musikprofil und dem sprachlichen Profil bildet die naturwissenschaftliche Orientierung die dritte Säule unserer Ausbildung: Hermann von Helmholtz - nicht nur in memoriam - verpflichtet.


BNT (Biologie, Naturphänomene und Technik) für alle junge Entdecker in der Unterstufe, kann im naturwissenschaftlichen Profil mit dem Kernfach "Naturwissenschaft und Technik" in der Mittelstufe und dem zweistündigen Wahlfach NwT in der Kursstufe fortgesetzt werden.


Der fächerübergreifende Ansatz dieses Faches trägt dem wachsenden Stellenwert naturwissenschaftlicher und technischer Problemlösungen in vielen Bereichen unseres Lebens Rechnung.


Wissenschaftliche wie technische Weiterentwicklungen erfordern in immer stärkerem Maß eine Vernetzung von Kenntnissen verschiedener naturwissenschaftlicher und technischer Disziplinen. Ein auch in gesellschaftliche Bereiche hineinreichendes interdisziplinäres Denken, die Nutzung aktueller Technologien sowie die Kreativität bei der Lösungssuche rücken in den Vordergrund (Bildungsplan Baden-Württemberg 2016)


Joomla "wookie mp3 player 1.0 plugin" by Sebastian Unterberg


Seit dem Schuljahr 2001/2002 werden unsere Schüler des naturwissenschaftlichen Profils im Kernfach NwT unterrichtet.


Im Fach NwT werden Themenstellungen aus den Blickwinkeln aller Naturwissenschaften Fächer vernetzend betrachtet. Dabei werden die in den Basisfächern Biologie, Physik, Chemie und den Geowissenschaften erworbenen Kenntnisse vertieft und naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen den Schülern vermittelt.

In Kleingruppen arbeiten die Schüler praxisorientiert und erfahren hier viele spannende Dinge - nicht nur aus dem Alltag sondern auch aus der Forschung und der Technik. Ein Klassiker aus dem Bereich der Bionik ist z.B. die Entdeckung und Bedeutung des Lotus-Effekts.


Um den Schülern ein möglichst breites naturwissenschaftliches Spektrum zu liefern, unterrichten bei uns Lehrerteams aus drei Naturwissenschaftlern jeweils 2 der 3 Jahre alternierend, und zwar in

Klassenstufe 8 Themen mit Schwerpunkt Biologie und Physik

Klassenstufe 9 Themen mit Schwerpunkt Biologie und Chemie und

Klassenstufe 10 Themen mit Schwerpunkt Chemie und Physik.


Einen Überblick über die Inhalte in den Klassenstufen 8 bis 10 gibt das PDF-Dokument "NwT-Inhalte" in unserem Servicebereich. (Inhalte NwT)


Mittlerweile gibt es am Helmholtz-Gymnasium die Möglichkeit, im Rahmen eines Schulversuches dieses Fach in der Oberstufe weiter zu führen. In NwT-O vertiefen die Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse und erleben die spannende Welt der Naturwissenschaften auf einem anspruchsvollen Niveau. Kennzeichnend sind Themenstellungen aus dem Bereich der Mess- und Regelungstechnik sowie der Verfahrenstechnik, die häufig in Kooperation mit Partnerfirmen Daimler Rastatt, Daimler Wörth, Daimler Stuttgart, MiRO, PI u.a.) oder Hochschulen (Institut für Verfahrenstechnik des KIT, Hochschule für Wirtschaft und Technik) erarbeitet werden.


Joomla "wookie mp3 player 1.0 plugin" by Sebastian Unterberg


Das Helmholtz-Gymnasium bietet den NWT-Zug an, das weiß jeder. Das Helmholtz-Gymnasium ist eine "Mint-Schule", das wissen schon weniger. Manche Schüler am Helmholtz-Gymnasium sind Schülermentoren an Stützpunktschulen für Molekularbiologie - das weiß kaum einer. Von den Stützpunktschulen gibt es im Raum Karlsruhe jetzt aber schon 7.



Sie bieten eine besondere Ausstattung für molekularbiologische Experimente, vor allem in den Bereichen Immunbiologie oder Genetik. Diese besonderen technischen Möglichkeiten werden von Laborleitern genutzt – Lehrern von verschiedenen Schulen für die Fächer Chemie oder Biologie (NWT). In unserem Fall gehören wir der Stützpunktschule Neureut an. Dort finden mehr oder weniger regelmäßig Kurse für interessierte Klassen am Nachmittag statt. Inhalte der Kurse sind experimentelle Zugänge zu Inhalten der Oberstufenbiologie. Aufgrund des Fehlens spezieller Geräte bei Experimenten sind sie an einer "normalen" Schule jedoch schwer durchführbar. Darunter finden sich zum Beispiel ein Vaterschaftsnachweis oder ein Modell eines HIV-Tests. Die Schüler besagter Klassen erhalten dann die Möglichkeit, mit Laborutensilien zu arbeiten, die sie normalerweise nicht in der Hand halten könnten. Vor allem die Arbeit mit Pipetten, mit denen man eine gewünschte Menge aufnehmen kann, kennt man als Schüler der Mittel- oder Oberstufe so gar nicht. Jetzt kommen die Schülermentoren ins Spiel. Sie sind nämlich genau dazu da: zum Helfen, zum Erklären und – an einer Stützpunktschule – natürlich auch zum Unterstützen. Die Mentoren-Karriere beginnt für chemisch-biologisch begeisterte Schüler in der neunten Klasse mit dem NWT-, Biologie- oder Chemieunterricht. Von dort aus geht es mit einem Kommunikationstraining weiter. Schließlich wird das Ziel verfolgt, selbst einmal einen solchen Kurs komplett halten und durchführen zu können. Dafür ist es aber auch sinnvoll zu verstehen, worum es überhaupt geht. Gesagt, getan. In den Osterferien stehen angehende Schülermentoren im Labor der KIT Karlsruhe und nehmen an einem Crashkurs für Molekularbiologie teil. Das macht super viel Spaß – den ganzen Tag mit Schutzbrille, Handschuhen und Laborkittel beim Forschen an seiner eigenen DNA – diese Chance hat man doch eher selten. Weiter geht es jetzt mit der Teilnahme an den einzelnen Kursen und teilweise auch Lehrerfortbildungen. Zunächst sitzen wir Schülermentoren mit einem kleinen Namensschildchen still in der hintersten Reihe und versuchen erst einmal durchzublicken. Anhand der Notizen dürfen wir bald schon die Pipetten-Einführung mit den Interessenten durchführen. Das ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass man dabei nicht nur chemisches oder biologisches Wissen mitnehmen kann, sondern auch selbstbewusster werden muss, mit einer Gruppe von Unbekannten interagieren lernt und seine Vortragsweise verbessert. Der Inhalt und die Theorie des Kurses sind hierbei oft noch zu schwierig für die jüngsten Mentoren, aber irgendwann hat man es oft genug durchgekaut, um es zu verstehen. Die Ausbildung endet aber noch lange nicht mit der neunten Klasse. Vier Jahre später, mit dem Abitur, erhält jeder Mentor ein sehr nützliches Zertifikat des Regierungspräsidiums sowie eine persönliche Beurteilung der Tätigkeit der letzten Jahre. Nützlich nicht nur in dem Sinne, dass man jetzt mit zusätzlichem Wissen prahlen kann – so mancher gelangte dadurch an einen Studienplatz für Medizin. "In der Neunten Klasse steht man noch ganz am Anfang als Schülermentor und ein paar Jahre später verlassen sie das Programm als hervorragende Molekularbiologen.", sagte Herr Harder, der Verbindungslehrer des Helmholtz mit der Stützpunktschule und selbst Laborleiter. Doch das war's noch nicht… Zweimal im Schuljahr fahren Mentoren aus Karlsruhe und Umgebung nach Heidelberg an die Universität, um den sogenannten "Betralanffy Lectures" zuzuhören. Das ist dann auch wirklich so wie im Studium. Man sitzt mit anderen Mentoren oder manchmal Studenten in einem großen Hörsaal – jeder mit eigenem Tisch, auf Stufen in Stuhlreihen… Einer dieser Termine dort ist extra für die Schülermentoren. Das Thema wird auf diesem Niveau gehalten, daraufhin experimentiert der Schüler mit Fachkräften eines bestimmten Bereichs in einem Labor der Universität. Mit Fachkräften sind selbstverständlich Professoren gemeint, die dort auch arbeiten. Spannende Dinge bekommt man dort zu sehen, die für die Öffentlichkeit sonst nicht zur Verfügung stehen. Einige von uns waren beispielsweise live bei einer Operation eines Frosches zu Forschungszwecken dabei (dem Tier ging es danach gut und es wurde ohne Folgen wieder in seine Lebensumgebung gebracht!). An einem anderen Tag hörten wir uns mit vielen internationalen Studenten gemeinsam eine Vorlesung einer promovierten britischen Biologin zum Thema "Pflanzen und ihre Denkweise" (Thinking without a brain – how plants decide what to do) an. Natürlich auf Englisch. Diese Lectures finden schließlich am COS statt – dem Center of Organismal Studies, dem Kooperationspartner und Hauptsponsor der Stützpunktschulen. Alles in allem erlebt man viele coole Dinge, lernt tolle Sachen dazu und bekommt Türen geöffnet, für die wir Schülermentoren sehr dankbar sind.


Jana Trietsch, 9a

Joomla "wookie mp3 player 1.0 plugin" by Sebastian Unterberg


Am Mittwoch, den 24. Juni 2015 besuchten wir, die 9. NwT-Klasse von Frau Stein und Frau Tomaschewski des Helmholtz-Gymnasiums die technische Biologie am KIT-Süd in Karlsruhe, um im Labor mikrobiologische Experimente durchführen zu können. Im Vorhinein wurden uns einige Sicherheitsvorkehrungen erklärt, beispielsweise die Verpflichtung, einen Laborkittel zu tragen. Schließlich begaben wir uns auf den Weg ins Labor, wo wir an drei Stationen Versuche mit Bakterien durchführen durften. In Dreiergruppen untersuchten wir in steriler Umgebung im ersten Versuch das Wachstum der Bakterien bei unterschiedlich konzentrierten Antibiotika. Der zweite Versuch beinhaltete das Mikroskopieren von mit der Gram-Färbung gefärbten Bakterien. Last but not least durften wir unter der Sterilbank die 3-Stricht-Ausstrich-Methode anwenden. Alle bearbeiteten Petrischalen wurden mit Parafilm luftdicht verschlossen. Uns machte es sehr viel Spaß, die Theorie in die Praxis umzusetzen und wir sind schon sehr auf die Ergebnisse gespannt, die wir demnächst erhalten werden. Zuletzt bedanken wir uns im Namen der Klasse beim KIT-Süd für einen gelungenen und tollen Nachmittag im Labor!


Vivian L., Finn H. und Claresta R., 9ac


Joomla "wookie mp3 player 1.0 plugin" by Sebastian Unterberg


Am 6. Juni startete unsere traditionelle NwT-Exkursion der 10. Klasse, für die Schüler die Krönung der dreijährigen NwT-Laufbahn in der Mittelstufe. Unter Begleitung von Frau Brown, Frau Schnaus, Herr Müller und Herr Möller ging es ins niedersächsische Göttingen. In einer Stadt, in der 20% der Bevölkerung Studenten sind, muss man zwangsläufig seinen naturwissenschaftlichen Horizont erweitern können. Zur Erfüllung dieses Zweckes wählten wir das X-Lab und das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum aus, in denen von den Schülerinnen und Schülern Experimente durchgeführt werden können, die zum einen einer exquisiten Ausstattung und zum anderen einer professionellen wissenschaftlichen Begleitung bedürfen, die über das in der Schule machbare hinausgehen. Natürlich blieb auch Zeit für geselliges Beieinandersein und die Erkundung der Stadt. Die erste Station lag mit dem Mathematikum in Gießen jedoch schon auf halbem Weg nach Göttingen. 2002 eröffnet, ist es das erste mathematische Mitmach-Museum der Welt. Die Schülerinnen und Schüler legten Puzzles, bauten Brücken, zerbrachen sich den Kopf bei Knobelspielen, entdeckten an sich selbst den Goldenen Schnitt, schauten einem Kugelwettrennen zu, standen in einer Riesenseifenhaut und vieles mehr. Im Anschluss ging es weiter zu unserer Jugendherberge in Göttingen, zu Fuß etwa 15 Minuten von der Altstadt entfernt. Nachdem die geistige Nahrung des Zwischenstopps verdaut war, kam nun mit einem üppigen Abendessen der Magen an die Reihe und nachdem auch der zufriedengestellt war, war die Zeit für allerlei sportliche Aktivitäten reif, sei es beim Tischtennis, Fußball, Basketball, Beach-Volleyball oder einem Erkundungsmarsch in die Göttinger Innenstadt. Das Hauptprogramm startete am nächsten Morgen. Eine Hälfte machte sich auf zum X-Lab zu den Ganztagsmodulen Anatomie und Energie, die andere Hälfte machte sich auf den Weg in das Schülerlabor des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums. Die Schülerinnen und Schüler wurden von erfahrenen Tutoren beispielsweise an die "Physik des Fliegens" oder "Strömungsphysik" herangeführt, ehe sie eigenständig spannende Experimente durchführen konnten. Dabei stellte das DLR den Nachwuchsforschern das nötige Know-how sowie die technische Ausrüstung wie Flugzeugmodelle, Hochgeschwindigkeitskameras und Wind- und Wasserkanäle zur Verfügung. Während des Experimentierens gewannen die Schülerinnen und Schüler Kenntnisse über die aktuellen Fragen der Forschung und lernten den Berufsalltag eines Forschers aus nächster Nähe kennen. Um die störenden Element "Lehrer" frühzeitig außer Gefecht zu setzen, wurden diese von einem netten Mitarbeiter des DLR gleich zu Beginn der Experimentierphase in die Kaffeeküche entführt. Auch im X-Lab ging es spannend zu. Nach einer ausführlichen Vorlesung zum Thema Anatomie bzw. Energie wurden mit Skalpell und Pinzette Schweineherzen seziert, Lungen aufgeblasen und Energieträger unter die Lupe genommen. Am folgenden Tag ging es für alle ins X-Lab. Vier Halbtagesmodule erwarteten uns: Bei der Chemie der Leuchterscheinungen und der Radioaktivität strahlten die Gesichter ebenso wie die Präparate, im Modul zur Lebensmittelchemie wurde aus Kartoffelchips das letzte Tröpfchen Fett extrahiert und spannenden Bezüge zum Thema Ernährung und Lebensmittelindustrie aufgestellt und beim Modul Sportphysiologie brachten die Teilnehmer mit einer Joggingrunde durch das X-Lab ihren Puls in schwindelerregende Höhen. Der nicht vorhandene Blutdruck einer Schülerin fiel glücklicherweise unter die Rubrik Messfehler. Nach einer letzten Stärkung in der Mensa der Georg-August-Universität traten wir die Heimreise an und ordneten uns wieder in den Schulalltag ein. Die erlebnisreichen Tage gingen mal wieder viel zu schnell vorbei, haben aber vielleicht dem ein oder anderen Lust auf die Fortführung der NwT-Karriere in der Oberstufe oder sogar auf ein naturwissenschaftliches Studium gemacht. Für alle aber war es sicher ein tolles Erlebnis und lehrreicher, als Fachunterricht in der Schule sein kann.


Lars Möller

Joomla "wookie mp3 player 1.0 plugin" by Sebastian Unterberg
Weitere Beiträge...
Inhalte Bildungsangebote Naturwissenschaftliches Profil